Über uns

Hier bloggen Basisorganisation der LINKEN im Wedding: BO Gesundbrunnen, BO Afrikanisches Viertel, BO Schillerpark, BO Ostwind

Liebe Weddingerinnen und Weddinger, liebe Bewohner und Bewohnerinnen von
Gesundbrunnen und Brunnenviertel,

Deutschland ist ein sehr reiches Land. Aber Armut und Reichtum sind ungleich verteilt. 2,5 Millionen Kinder leben in Armut. Im Berliner Bezirk Mitte muss jeder Fünfte mit einem Einkommen von unter 700 Euro auskommen. Im Ortsteil Gesundbrunnen ist jeder vierte erwerbsfähige Mensch erwerbslos, viele schon seit langer Zeit.
Das ist das Ergebnis der Politik von CDU, SPD, FDP und Grünen. Sie fördern ein Wirtschaftssystem, das die oberen Zehntausend begünstigt und die große Mehrheit der Bevölkerung benachteiligt. Dieses Wirtschaftssystem heißt Kapitalismus.

1. Mai 2011

1. Mai 2011

Im Kapitalismus entscheiden weltweit wenige hundert Unternehmen über das Schicksal von Milliarden Menschen, sind Mensch und Umwelt den Profiten der Banken und Konzerne untergeordnet.

Wir wollen den Kapitalismus überwinden und eine Welt errichten, in der alle Menschen frei, gleichberechtigt und selbstbestimmt leben können. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der alle Menschen in Frieden, Würde und sozialer Sicherheit leben und ihre Verhältnisse demokratisch gestalten können.

Wir haben uns für das erfolgreiche Volksbegehren „Unser Wasser“ eingesetzt und engagieren uns für das sofortige Abschalten sämtlicher Atomkraftwerke.

Wir setzen uns ein gegen Militarismus und Krieg, für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und gegen den Krieg in Libyen.

Es ist Zeit für einen Politikwechsel in Deutschland. Es ist Zeit, dass wir gemeinsam kämpfen.
Infostand

  • Machen Sie mit, mischen Sie sich ein!
  • Engagieren Sie sich für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden!
  • Wählen Sie am 18. September 2011 mit allen drei Stimmen DIE LINKE!

Wohnen und Mieten

Wohnen ist ein Grundrecht: Jede und jeder hat Anspruch auf ein menschenwürdiges Wohnen.

Die Mieten in Berlin sind in den letzten Jahren immer weiter angestiegen. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum steigt, während immer weniger Wohnungen neu gebaut werden. Es droht eine neue Wohnungsnot, die Gefahr von Obdachlosigkeit wächst.

DIE LINKE will das Recht auf Wohnen verteidigen und die Rechte der Mieterinnen und Mieter stärken. Den Verkauf weiterer landeseigener Wohnungsbaugesellschaften und ihrer Wohnungsbestände lehnen wir ab.

Protest
Gutes Wohnen bedeutet auch ausreichend Grünflächen zu erhalten. Deshalb treten wir auch für einen Mauerpark ein, der frei bleibt von jeglicher Bebauung.

  • Zwangsumzüge von Hartz-IV-Betroffenen sind zu vermeiden. Dazu sind die Mietobergrenzen der AV Wohnen zu erhöhen und ausreichend preiswerter Wohnraum in der Innenstadt zu schaffen. Denn eine Verdrängung der Hartz-IV-Betroffene an den Stadtrand würde die soziale Spaltung der Stadt noch vertiefen.
  • Zum Schutz vor Verdrängung sind Milieuschutzsatzungen zu verabschieden und Mieterhöhungen durch gesetzliche Regelungen zu begrenzen.
  • Mietwohnungen dürfen nicht länger in Ferien- oder Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Das Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum ist wieder in Kraft zu setzen.
  • Dafür wollen wir zusammen mit außerparlamentarischen Initiativen streiten.

Kostenfreie Bildung für alle

Bildung ist ein Menschenrecht. Deshalb muss der Zugang zu öffentlichen Bildungseinrichtungen für alle ohne Einschränkungen und unabhängig von ihrer Herkunft gewährleistet werden. Doch in kaum einem anderen Industrieland bestimmt die soziale Herkunft so sehr über den Bildungserfolg wie in Deutschland. Mit der Einführung der Sekundarschule wurde in Berlin ein erster Schritt getan, um diese Chancenungleichheit zu beheben.
DIE LINKE will aber mehr.
DIE LINKE bevorzugt ein eingliedriges System, der Gemeinschaftsschule für alle – unter Einschluss der Gymnasien.
DIE LINKE will, dass alle Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Hochschule gebührenfrei sind. In Berlin hat DIE LINKE dafür gesorgt, dass es keine Studiengebühren gibt und die drei letzten Kita-Jahre für die Eltern beitragsfrei sind.
DIE LINKE fordert für jedes Kind einen uneingeschränkten Zugang zur Kindertagesstätte, ohne Bedarfsprüfung und unabhängig davon, ob Eltern arbeiten, sich in Ausbildung befinden oder Arbeit suchen. Jedes Kind soll das gleiche Recht haben.
DIE LINKE unterstützt das Bündnis »Schule ohne Militär« und wendet sich entschieden gegen jede Bundeswehrwerbung an den Berliner Schulen.

DIE LINKE will:

  • Kleinere Klassen, besonders an Schulen in sozialen Brennpunkten
  • Ausreichend Kita-Plätze sichern
  • Die Kinder- und Jugendarbeit stärken sowie den Erhalt und Ausbau von Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in allen Stadtteilen
  • Den Ausbau von Familienzentren für Angebote der Elternbildung und Beratung, für selbstorganisierte Aktivitäten und eine besondere Unterstützung von jungen Eltern durch frühe Hilfen.

Existenzsicherung statt Armut
Gute Arbeit – gutes Leben

Über vier Millionen Menschen sind in Deutschland derzeit ohne sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Rund sieben Millionen können von ihrer Arbeit nicht leben. So sind in Wedding/Moabit 13,8 Prozent erwerbslos und 24,3 Prozent erhalten aufstockend Arbeitslosengeld, weil ihr Lohn nicht zum Leben ausreicht. Diese Entwicklung wurde von SPD und Grünen mit der Agenda 2010 und Hartz IV verschärft.
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat die Budgets der Jobcenter für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen drastisch verringert, was zu weiterer sozialer Spaltung und Ausgrenzung führt. DIE LINKE will gute Arbeit statt ungesicherter und unterbezahlter Beschäftigung. Deshalb soll jede Erwerbstätigkeit sozial versichert sein.
Wir kämpfen dagegen, dass reguläre Beschäftigung durch Leiharbeit, Scheinselbständigkeit oder Minijobs ersetzt wird. Unabhängig von Geschlecht und Erwerbsstatus muss gelten: gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

DIE LINKE fordert:

  • 10 Euro Mindestlohn
  • Hartz IV Regelsätze auf 500 Euro anheben, sanktionsfrei
  • Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich
  • Gesetzliche Begrenzung von Leiharbeit: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
  • Rücknahme der Rente mit 67

Die Basisorganisation Gesundbrunnen der LINKEN im Wedding hat den Anspruch, unter anderem die Interessen der Beschäftigten, der Einkommensschwachen und sozial Ausgegrenzten zu vertreten und streitet für mehr soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden – innerhalb und außerhalb des Parlaments. Wir sind überzeugt: Erfolg haben wir nur, wenn sich immer mehr Menschen in die Politik einmischen und sich organisieren, um gemeinsam für ihre Interessen zu streiten! Dazu laden wir Dich herzlich ein!

Die BO Gesundbrunnen trifft sich jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat im Volt-Cültüre, Voltastr. 33, 13355 Berlin, U8, U-Bahnhof Voltastraße.
Kontakt: info@die-linke-im-wedding.de, www.die-linke-im-wedding.de

Flyer zum Download (pdf)

Infostand am Sparrplatz

Infostand beim Sparrplatzfest, 12.07.2008

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