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20. Februar 2011:

Hartz-IV-Kompromiss geht zulasten der Betroffenen

Erklärung des Parteivorstandes vom 21. Februar 2011

Für uns bleibt es dabei: Hartz IV muss weg. Das Hartz-IV-System produziert Armut und setzt Beschäftigte unter Druck. Wir wollen eine echte sanktionsfreie Mindestsicherung, die Armut dauerhaft in die Geschichtsbücher verdammt. Unsere Forderungen nach einem Mindestlohn von zehn Euro die Stunde und einem Regelsatz von 500 Euro in dieser Legislaturperiode sind weiterhin gerecht und richtig.

Nach mehrwöchigen Verhandlungen haben sich die Hartz-IV-Parteien CDU, CSU, SPD und FDP im Ringen um den Hartz-IV-Regelsatz geeinigt. Die Verkündung dieser Einigung nur wenige Stunden nach der Schließung der Hamburger Wahllokale zeigt, dass die beteiligten Parteien die Wählerinnen und Wähler bewusst täuschen wollten, weil sie ihre wahlpolitischen Interessen über die Belange der Betroffenen stellen. »

Dresden, 19. Februar 2011:

"ca. 30 Sekunden vor dieser Aufnahme redete ich mit dem einen Hundeführer und er schrie mich an: "Hau ab du Dreckskerl" und besprühte mich mit Pfefferspray. Dann biss der Hund auch schon meinen Nachbarn."

Samstag, 19. Februar 2011:

Dresden: Nazis gestoppt!

Naziaufmarsch in Dresden blockieren!

Über 20.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten aus ganz Deutschland, unter ihnen viele Mitglieder der LINKEN, haben den Naziaufmarsch in der Dresdner Innenstadt verhindert. Das Bündnis "Dresden nazifrei" meldete um 16.45 Uhr über Twitter: "Bestätigt: Kein Naziaufmarsch im Innenstadtbereich durch den entschlossenen Protest tausender BlockiererInnen". Zirka 100 Polizeikräfte in voller Kampfmontur haben zum späten Abend des 19. Februars das „Haus der Begegnung“ gestürmt. Darin befindet sich neben einem Rechtsanwaltsbüro auch die Stadtgeschäftsstelle der LINKEN Dresden. Der Grund ist die angebliche Verabredung zu einer Straftat. »

Sonntag, 13. Februar 2011:

"JA" beim Volksentscheid zum Wasservolksbegehren

Gesetzentwurf durch Volksentscheid angenommen!

Berliner WassertischDer Gesetzentwurf über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben wurde durch Volksentscheid angenommen: Alle Wasserverträge müssen offengelegt werden.

Abstimmungsbeteiligung: 27,5 %
Für die Annahme des Gesetzentwurfs musste:
1. Die Mehrheit der Teilnehmer zustimmen: 98,2 % der Teilnehmer stimmten mit Ja.
und zugleich musste:
2. Mindestens ein Viertel (Quorum) der Stimmberechtigten, also mindestens 616 571 Personen, zustimmen: Es stimmten 665.713 Personen also 27,0 % der Stimmberechtigten mit Ja.

Der Berliner Wassertisch dankt allen Berlinern und Berlinerinnen für ihren Einsatz. »

Freitag, 11. Februar 2011:

Mubarak-Rücktritt war überfällig

Die Vorsitzende der LINKEN, Gesine Lötzsch, begrüßt den Rücktritt Hosni Mubaraks:

"Dieser Schritt war überfällig. Wir unterstützen die Demokratiebewegung in Ägypten. Gleichzeitig erneuern wir unsere Kritik an der Bundesregierung und an den Regierungen des Westens, die mit diesem Diktator über Jahrzehnte engste Beziehungen gepflegt haben. Deutsche und internationale Rüstungsfirmen haben am Waffenexport nach Ägypten unanständig viel verdient. Noch in der vergangenen Woche auf der Münchner Sicherheitskonferenz haben sowohl die Bundeskanzlerin als auch die US-amerikanische Außenministerin Hillary Clinton die Ägypter zur Mäßigung aufgerufen und vor Neuwahlen gewarnt. Damit sind sie der ägyptischen Bevölkerung erneut in den Rücken gefallen. Ich fordere die Bundesregierung und ihre Verbündeten auf, die Demokratiebewegung in Ägypten wirklich zu unterstützen." »

Samstag, 5. Februar 2011:

Mubarak muss zurücktreten!

Die deutsche Politik im arabischen Raum muss sich grundsätzlich ändern. Anlässlich der aktuellen Entwicklung in Ägypten erklären die Mitglieder des Vorstandes der Partei DIE LINKE, Wolfgang Gehrcke, Tobias Pflüger, Christine Buchholz: Ein Geheimdienstchef mit ausgezeichneten Beziehungen zum Mossad und zum CIA, eingesetzt als Vizepräsident und möglichen Nachfolger im Amt des Präsidenten, spricht nicht für Demokratisierung, sondern für Militarisierung. Das lässt Schlimmes für die Entwicklung in Ägypten befürchten. »

Dienstag, 18. Januar 2011:

2011 - Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist!

Am 13. Februar 2010 folgten mehr als 12.000 Menschen dem Aufruf des Bündnis "Dresden Nazifrei" und stoppten zum ersten Mal seit Jahren mit Massenblockaden den europaweiten Naziaufmarsch in Dresden. Ein breites Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, der LINKEN und vielen anderen, stellte sich entschlossen mit Mitteln des zivilen Ungehorsam den Nazis in den Weg.

Auch in diesem Jahr wird sich das Bündnis "Dresden Nazifrei" dem Naziaufmarsch am 19. Februar 2011 in der Elbmetropole entgegenstellen. »

Donnerstag, 23. Dezember 2010:

Ein schwieriges, aber auch ein gutes Jahr

"Liebe Genossinnen, liebe Genossen, es liegt uns am Herzen, Euch ein paar Sätze zu schreiben, bevor das Jahr 2010 zu Ende geht und ein neues Jahr beginnt. Es war ein schwieriges, aber auch ein gutes Jahr. Schwierig, weil unser Land schlecht regiert wurde, weil viele Menschen unter den Folgen eines geradezu beispiellosen Sozialabbaus, einer verheerenden Wirtschaftspolitik auf Kosten der Umwelt und der Menschen, einer Politik der Ausgrenzung und der Missachtung demokratischer Willensbildung zu leiden haben. Gut, weil die Gegenkräfte in diesem Jahr stärker geworden sind. ..." - Brief der Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, an die Mitglieder der Partei. »

Montag, 6. Dezember 2010:

Protest gegen Abschiebungen

Am 6. Dezember 2010 wurden 50 weitere vietnamesische Flüchtlinge durch die Fluggesellschaft Aeroflot vom Flughafen Berlin-Schönefeld über Moskau nach Hanoi abgeschoben. Gegen die Sammelabschiebung protestierten bei kaltem Wetter rund 30 Menschen aus verschiedenen Organisationen, mit Transparenten und Schildern, riefen Parolen und verteilten Flugblätter. Sie riefen "No border, no nation - Stop deportation!", "Um Europa keine Mauer, Bleiberecht für alle und auf Dauer", "Nazis morden, der Staat schiebt ab, das ist das gleiche Rassistenpac.k" Nachdem die Maschine gestartet war, machten sich die AbschiebungsgegnerInnen auf den Weg zum S-Bahnhof. Die Polizei begleitete die AktivistInnen ohne einzugreifen. Sie trugen dabei ein Transparent mit dem Motto: "Täglich sterben mindestens 2 Menschen auf der Flucht nach Europa." Außerdem riefen sie zum Boykott von Aeroflot auf. Alle AktivistInnen riefen zusammmen am Ende der Protestdemo "Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage." Die Aktion ging gegen 11.00 Uhr zu Ende. »

Freitag, 3. Dezember 2010:

Was Schwarz-Gelb hier treibt, ist Existenzminimum-Dumping!

Hartz IV muss weg!!!

"Guten Tag, in dieser Woche wird im Bundestag über die Neuberechnung der Hartz-IV-Regelsätze entschieden. Dieser Entscheidung liegt ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zugrunde, wonach die jetzigen Regelsätze nicht verfassungsgemäß sind. Mit dem Urteil hätte die Chance für eine breite gesellschaftliche Debatte bestanden, was ein Mensch eigentlich braucht. Aber Schwarz-Gelb hat diese Debatte, diese Chance, verspielt ..." - Statement der stellvertretenden Parteivorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping, auf der Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus. »

Freitag, 26. November 2010:

Protest gegen das Sparpaket in Berlin

Sparpaket stoppen!

Berlins Regierungsviertel war gestern (26.11.2010) wie im Belagerungszustand: Die komplette Bannmeile rund um den Reichstag sowie der Pariser Platz waren abgesperrt. Bürgerliche Medien führten wochenlang eine Terrorismusdebatte und es kamen dennoch mehr als 4.000 Menschen - trotz des anhaltenden Schneeschauers und Temperaturen um den Gefrierpunkt - zum Brandenburger Tor und protestierten gegen das zeitgleich im Bundestag verabschiedete Sparpaket.

Die Redner_innen betonten immer wieder das eine Thema: “Erst Milliarden für Banken und Konzerne locker gemacht, jetzt wälzen sie die Kosten der Krise auf Geringverdiener und Erwerbslose ab." Mitglieder DER LINKEN verteilten rote Luftballons mit der Aufschrift „Sparpaket stoppen – Mut zur Wut.“ »

Freitag, 12. November 2010:

Musik- und Kulturabend war ein voller Erfolg

Kadriye Baksi las aus ihrem Buch „Die beleidigten Kinder der Stadt“, die Musikgruppe „Az bulutlu“ spielte neben eigenen Stücken auch bekannte türkische Lieder.

Über 60 Leute waren in die Fabrik Osloer Str. gekommen, um zuzuhören. Vielen Dank und ein großes Lob an alle Beteiligten! »


Mittwoch, 3. November 2010:

Berliner Schwabenstreich solidarisierte sich erneut mit den Stuttgart-21-Gegnern

Am 3.11.10 versammelten sich ca. 40 Menschen vor dem Berliner Hauptbahnhof. Kurz vor 19.00 Uhr sprach ein Aktivist vom "Schwabenstreich Berlin" die TeilnehmerInnen und PassantInnen an und verkündete, dass die Herzen vieler Menschen in Deutschland heute um diese Zeit wieder mit den Stuttgart-21-Gegnern schlugen und sie hinter deren berechtigten Forderungen stünden. Dann wurde kurz über den Schlichtungsstand in Stuttgart berichtet. Pünktlich um 19.00 Uhr begann der Schwabenstreich in der bereits bekannten Art und Weise erfüllte ein ohrenbetäubender Lärm die Gegend um den Hauptbahnhof. Das war für die Reisenden ein Empfang auf schwäbische Art. Der nächste Schwabenstreich findet am 8.11.10 auf dem Potsdamer Platz statt. Solidarität ist keine Einbahnstraße. »

Dienstag, 2. November 2010:

Mehr als 1000 Menschen versammelten sich am 2.11.10 nach 19 Uhr am U-Bhf Kottbusser Tor zu einer Protestdemonstration.

Anlass für die Protestaktion war ein Brandanschlag von Nazis gegen den Kreuzberger Laden "M99" in der Nacht vom 26. auf den 27.Oktober 2010. Bereits nach wenigen Metern wurde der Demonstrationszug in der Adalbertstr. für ca. 20 Minuten angehalten, wegen eines gezündeten Feuerwehrkörpers. Danach durfte sich die Demonstration wieder in Bewegung setzen. Bis zur einen Zwischenkundgebung am Angriffsort wurde "Alerta, Alerta! Antifaschista!" gerufen. Vor dem attackierten Laden in der Manteuffelstr. 99 erzählte ein Zeuge ausführlich über den Naziüberfall und die Haltung der Polizei. Danach setzte sich die Demonstration bis zur Wienerstr. fort. Dort wurde der Demozug wieder seitens der Polizei abgebrochen, diesmal aber endgültig, nachdem wieder ein Feuerwerkskörper entzündet worden war. Dann die üblichen Bilder: Weglaufende DemonstrantInnen und Ihnen hinterher jagende Polizeieinsätze und Festnahmen ... »

Mittwoch, 27. Oktober 2010:

IG Metall protestierte erneut gegen Rente mit 67 vor dem Bundesarbeitsministerium

Rente mit 67
Mehrere hundert Gewerkschafter protestierten heute anlässlich der IG-Metall-Tagung "Alternative Anhörung in Bezug auf Rente in der Jerusalemkirche" vor dem Bundesarbeitsministerium in Berlin gegen die Rente mit 67 und erklärten sich dabei solidarisch mit den französischen Arbeiter_innen. Das Thema Renteneintritt ist gerade in mehreren Ländern Europas aktuell. Um die vorhandene Aufmerksamkeit und Sensibilisierung zu nutzen, hat die IG Metall heute u. a. gegen die Politik der Bundesregierung protestiert. Die Linke unterstützte den Protest mit Fahnen und Transparenten. Eine Gruppe von IG-Metall-Mitgliedern kreuzte zur Demonstration in Rollstühlen und mit Rollatoren auf. Auf Plakaten sprachen sich die Teilnehmer gegen die "Rente mit 67" aus und erklärten sich solidarisch mit den Demonstranten in Frankreich. Das Motto der meist getragenen Transparente war: "Rente muss zum Leben reichen". Einige IG-Metall-Funtionäre hielten Reden und betonten, dass die Rente mit 67 abgeschafft und ein neuer Generationenvertrag abgeschlossen werden solle. Ein Redner sagte: "Die Rente mit 67 ist ungerecht, ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die oft seit Jahrzehnten Tag für Tag Knochenarbeit leisten. Sie ist eine Einheitslösung ohne Rücksicht auf die Arbeits- und Lebensrealität der Menschen. Eine differenzierte Ausstiegslösung ist notwendig. Es fehlen Millionen Arbeitsplätze für Ältere und wir haben viel zu viele junge Menschen ohne Arbeit. Die Aktion ging gegen 10.00 Uhr zu Ende. Dann gingen viele zur Anhörung in die Jerusalemkirche. »

Montag, 16. Oktober 2010:

DIE LINKE solidarisiert sich mit phantasievollem und friedvollem Protest gegen verfehlte Atompolitik

Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, erklärt die Solidarität der Landtagsfraktion mit den Menschen im Wendland, die sich gegen weitere Castor-Transporte friedlich und phantasievoll zur Wehr setzen:

"Die Bundesregierung sorgt mit einem ‚dreckigen Atomdeal' dafür, dass die vier großen Strommonopolisten auch künftig Schotter ohne Ende machen und dafür endlos viele Castoren weiter rollen. Die Strompreise sollen aktuell deutlich weiter angehoben werden. Angeblich soll der regenerative Energiesektor Schuld sein für diese Preistreiberei und für diese Umverteilung von unvorstellbaren Geldmengen. Man darf nun nicht diejenigen kriminalisieren, die mit einem Aufruf ‚Castor schottern!' den gewaltfreien und kreativen Protest der Menschen im Wendland unterstützen!" »

Montag, 18. Oktober 2010:

Erneuter Protest gegen Stuttgart 21

Am 18.10. versammelten sich ca. 60 Menschen um 19.00 Uhr vor dem Bahntower auf dem Potsdamer Platz mit Transparenten, Fahnen, Trillenpfeifer, Vuvuzellas, um sich mit den Stuttgart 21-Gegnern zu solidarisieren.

Um 19.00 Uhr begann die Aktion nach einem einminütigen Lärm-Konzert. Der Gastredner der Kundgebung war ein Aktivist des Mehr Demokratie e.V. aus Stuttgart. Er berichtete über die letzten Aktivitäten in Stuttgart. »

Samstag, 2. Oktober 2010:

Niederländischer Rassist Geert Wilders war in Berlin nicht willkommen

Das Bündnis "Rechtspopulismus stoppen" und einige antifaschistische Gruppen und Parteien, u. a. DIE LINKE und DIDF, protestierten in der Nähe des Hotels Berlin gegen Wilders Besuch.

Der Veranstaltungsort war bis zuletzt geheim gehalten worden - angeblich aus Sicherheitsgründen. Trotzdem nahmen rund 150 Demonstranten an den Protesten teil. Die Protestaktion verlief friedlich. »

Samstag, 18. September 2010:

Atomkraft: Schluss jetzt! 100.000 Menschen demonstrieren gegen Atomkraft

Großdemo zur Umzingelung des Regierungsviertels

100.000 Menschen demonstrierten heute in Berlin gegen Atomkraft und umzingelten das Regierungsviertel. Mit Sonderzügen und über 150 Bussen waren Menschen aus dem ganzen Land nach Berlin gereist, um gegen die Atompläne der Bundesregierung zu demonstrieren. Ihre Forderung war unüberhörbar: "Atomkraft: Schluss jetzt!" »

11. September 2010

DIE LINKE hat gefeiert: Politik und Kultur im Wedding

DIE LINKE feiert

11. September 2010

Großdemonstration "Freiheit statt Angst"

Freiheit statt Angst

30. August 2010

Sarrazin in die Schranken weisen

Am 30. August verurteilte der Geschäftsführende Parteivorstand die jüngsten, nicht hinnehmbaren rassistischen, antisemitischen, menschenverachtenden Äußerungen von Thilo Sarrazin und forderte alle Parteigliederungen auf, sich an den Protesten gegen diese Ausfälle zu beteiligen: »

31. August 2010

Sparpaket ist Gefahr für Demokratie und Aufschwung

„Diese Regierung ist eine Gefahr für die Demokratie und den wirtschaftlichen Aufschwung“, kommentiert Michael Schlecht den bevorstehenden Kabinettsbeschluss zum Sparpaket der Bundesregierung. „Würde die Regierung endlich die Krisenverursacher und Krisengewinnler zur Kasse bitten, wäre keine einzige Sozialkürzung des Sparpakets notwendig.“ Der Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE erklärt: »

28/29. August 2010: DIE LINKE auf dem Afrikafest
Wedding ist bunt

Wedding ist bunt - kein Ort für Nazis!
Wedding renklidir - Nazilere burada yer yok!
Wedding is colourful -
No room for Nazis!

DIE LINKE war auf dem Afrikafest vor dem Rathaus Wedding gut vertreten - mit einem eigenen Stand sowie als Teil des Bündnisses Mitte gegen Rechtsextremismus (BMgR).

Das BMgR möchte Plakate und Flyer im ganzen Wedding verteilen und aufhängen. In jedem Laden, jeder Kneipe, jedem Verein ... soll ein Plakat hängen - kein Kiez für Nazis!

Wer mithelfen will: Plakate und Flyer sind im LinksTreff zu bekommen - sie kosten nichts, aber wir freuen uns über jede Unterstützung - finanziell oder anderswie. »

Download: Flyer des Bündnisses "Mitte gegen Rechtsextremismus" (pdf, 1 MB)

19. August 2010: Lautstarker Protest vor Antiislamisten-Zentrale

Wirkungsvoller Protest gegen Büroeröffnung von Pro Deutschland und weitere Verbreiterung des Bündnisses gegen Rassist_innen in Berlin!

Protest gegen Büroeröffnung von Pro Deutschland

Als "erfolgreich, lautstark und sehr wirkungsvoll" bezeichnet das Bündnis gegen die Rassist_innen von Pro Deutschland die Proteste gegen deren Büroeröffnung in Berlin. "Einmal mehr haben wir gezeigt, dass Nazis, Rassist_innen bzw. sogenannte Rechtspopulist_innen keinen Platz in Berlin haben". Etwa 50 Unterstützer_innen und Bündnispartner_innen fanden sich trotz der sehr kurzfristigen Mobilisierung, der Uhrzeit, der Ferienzeit und des weit ab vom Zentrum gelegenen Ortes zusammen, um Pro Deutschland die Illusion zu nehmen, irgendwo ungehindert ihre rassistischen Parolen und Ressentiments verbreiten zu können. »

31. Juli 2010: Volksbegehren "Unser Wasser"

Neue Stufe des Wasser-Volksbegehrens hat begonnen - Wir sammeln Unterschriften!

Unser Wasser
Infostand der BO Gesundbrunnen

Am 28. Juni 2010 hat die zweite Stufe des Volksbegehrens begonnen: Es müssen bis Oktober ca. 173.000 Unterschriften gesammelt werden, damit ein Volksentscheid stattfinden kann. Zeigen wir dem Senat, dass wir unser Wasser zurück haben wollen!

Insgesamt konnten im ersten Monat schon über 21.000 Unterschriften gesammelt werden. Michel Tschuschke, der das freie Sammeln der Unterschriften für das Volksbegehren gemeinsam mit Ulrike Kölver organisiert, »bedankt sich bei allen Menschen, Organisationen wie der Berichterstattung, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben und uns auch weiterhin unterstützen wollen. Gerade vor dem Hintergrund der begonnenen Sommerferien wissen wir, dass es nach den Ferien erst richtig los gehen wird«, so Tschuschke. »

Verbrecherische Handlung

Zur Erstürmung der Flottille mit Hilfsgütern für den Gazastreifen durch israelische Soldaten erklärt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE:

"Israel versucht seit geraumer Zeit den Gazastreifen, in dem es seine Besatzung aufgegeben hat, abzuriegeln. Dazu hat Israel kein Recht. Es gibt keine einzige völkerrechtliche Norm, auf die Israel eine solche Abriegelung stützen kann. Deshalb ist sie mehrfach und von einer Vielzahl von Staaten verurteilt worden. »

Kein Soldat mehr!

Bundeswehr abziehen, nicht aufstocken! Die bundesweite Friedensbewegung hatte im Vorfeld der neuen Entscheidung des Bundestages zu Afghanistan zu Protesten in Berlin aufgerufen. DIE LINKE im Wedding war dabei.

Kein Soldat mehr!
Kein Soldat mehr! DIE LINKE im Wedding unterstützt den Protest

Das Motto der Proteste, "Kein Soldat mehr! Truppen raus aus Afghanistan – dem Frieden eine Chance", ist genau richtig. Die Bundeswehr ist in Afghanistan Teil des Problems und nicht der Lösung. Sie unterstützt das unbeliebte und korrupte Regime Karsai, bildet die afghanische Polizei und Armee als Bürgerkriegsmilizen aus und setzt auf militärische Aufstandsbekämpfung. Die Anwesenheit der Bundeswehr hilft nicht beim zivilen Wiederaufbau oder der humanitären Hilfe. Im Gegenteil: die "zivil-militärische Zusammenarbeit" ordnet die zivile Hilfe den militärischen Zielen unter und zieht die Hilfsorganisationen in den Krieg hinein. Eine wirksame zivile Aufbauhilfe setzt einen sofortigen Abzug der Bundeswehr voraus. In diesem Sinne unterstützt DIE LINKE die Proteste. Wir bleiben dabei: Die Bundeswehr muss noch in diesem Jahr bedingungslos und vollständig abziehen. »

No Pasaran - Sie kamen nicht durch!

"Nazifrei"-Blockaden erfolgreich: Aufmarsch verhindert! 12.000 Menschen waren bei den Protesten in der Dresdner Neustadt - DIE LINKE im Wedding/Gesundbrunnen war dabei!

Dresden nazifrei!
Dresden nazifrei!

Für das Bündnis "Nazifrei – Dresden stellt sich quer!" ist die Verhinderung des Naziaufmarschs ein großer Erfolg. "Über zehntausend Menschen aus Dresden und aus der ganzen Bundesrepublik haben den Sammelpunkt der Nazis mit Massenblockaden abgeriegelt – Dank an alle, die mitgemacht und sich nicht einschüchtern lassen haben.", erklärte Bündnis-Sprecherin Lena Roth. "Es war nicht einfach, es gab Verletzte durch Nazi-Angriffe und es war saukalt – aber es hat sich gelohnt." Erstmalig, so betonte Roth, sei es gelungen, den größten Naziaufmarsch Europas zu stoppen. Ausschlaggebend für den Erfolg seien die Vielfalt und die Entschlossenheit des Bündnisses "Nazifrei – Dresden stellt sich quer!" sowie das klare Blockade-Konzept gewesen. »

27. Januar 2010: Dresden: Nazis stoppen!

Mobilisierungsveranstaltung für die Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 13. Februar 2010

Erneut planen Nazis aus ganz Deutschland und Europa, im Februar zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens aufzumarschieren. Die Erfahrung zeigt, dass breite Mobilisierungen ein Mittel sind, um wirksam gegen Nazis vorzugehen. Du kannst mithelfen, sie zu stoppen. Komm mit nach Dresden! »

Flyer downloaden (pdf, 64 KB)

17. Oktober 2009: Rassismus und Antisemitismus bekämpfen!

Kundgebung gegen Rechtsextremismus vor dem Rathaus Wedding

Nach widerlichen Artikeln auf Nazi-Portalen über den Wedding und wiederholten gewalttätigen Übergriffen, unter anderen am 19.09.2009 am Leopoldplatz und am U-Bhf. Rehberge, soll auf diese Probleme lautstark hingewiesen werden. »

 

Artikel und Flugblätter – mehr gibt's hier... »

 

Der Rote Wedding


Infostand: Unser Wasser

Veranstaltung: Rassismus in (der) Mitte
   
Bilderserien

»  Dresden: Nazis stoppen!
Infostand vor dem Gesundbrunnencenter | 16.01.2010

»  Demonstration
gegen den Naziaufmarsch in Königswusterhausen | 5.12.2009

»  BVG-Streik
Solidarität mir den Streikenden | März 2008

»  Nein zum Krieg
Demonstration gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan | 15.09.2007

»  Wedding weltweit!
Uff'n Wedding in Polen!

»  Wedding weltweit!
BO Wedding unterstützt Reinickendorfer Genossinnen und Genossen am Infostand in Reinickendorf | 01.09.2007

»  Infostand vor Karstadt am Leopoldplatz | 09.06.2007
»  Wedding weltweit!
BO Wedding unterstützt Reinickendorfer Genossinnen und Genossen mit Infostand in Tegel | 26.05.2007

»  Infostand vor dem Gesundbrunnencenter | 05.05.2007
»  1. Mai in Berlin | 01.05.2007
»  Aktion mit unseren Freunden von der WASG: “Nein zur Rente mit 67! – Nein zur Altersarmut!” |
17.02.2007

»  Aktion unserer Genossinnen und Genossen vor dem Jobcenter in der Sickingenstraße | 06.02.2007
»  Demonstration gegen den NPD-Parteitag | 04.02.2007
»  Demonstration gegen Neonazis | 09.12.2006
»  Demonstration gegen Sozialabbau | 21.10.2006
»  Waschtag am Breitscheidplatz | 04.10.2006
»  Demonstration gegen Neonazis | 19.08.2006
»  Montagsdemonstration gegen Hartz IV | 08.11.2004
   
  
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